Sodbrennen in der Schwangerschaft – Was wirklich hilft

­­Welche ärztlichen Untersuchungen müssen bei Schwangeren zwingend durchgeführt werden? Gibt es Untersuchungen, die sogar gefährlich für die Schwangere oder das ungeborene Leben sind? Welches Mittel hilft tatsächlich gegen die unangenehme morgendliche Übelkeit? Im folgenden Beitrag werden häufig gestellte Fragen zum Thema Schwangerschaft beantwortet.

Ist aktiver Sport während der Schwangerschaft gesund?

 

Die meisten Frauen leiten sofort nach einem positiven Schwangerschaftstest ein Schonprogramm ein. Für Frauen, die sich noch nie für Sport begeistern konnten, ist die Schwangerschaft eine willkommene und plausible Ausrede. Sportliche Schwangere dagegen stellen oft ihren Bewegungsdrang aus Angst, Sport könnte dem Ungeborenen schaden, zurück. Genau das Gegenteil ist der Fall. Frauen in „anderen Umständen“, welche trotz strapazierter Bänder und flauem Gefühl im Magen, Lust auf Bewegung verspüren, dürfen Sport machen. Dadurch profitiert das Baby durch bessere Herzgesundheit.

Welches Mittel hat sich gegen die morgendliche Übelkeit bewährt?

 

Ungefähr ein Viertel aller werdenden Mütter leiden unter Übelkeit am Morgen. 50 Prozent der betroffenen Frauen müssen sich sogar übergeben. Spätestens seit der Antike ist Ärzten das morgendliche Unwohlsein als Begleiterscheinung von Schwangerschaften bekannt. Die Volksweisheit, dass die Übelkeit am Morgen nach dem dritten Monat von selbst verschwindet, stimmt leider nicht immer: Bis zu 20 Wochen kann die quälende Übelkeit am Morgen andauern.

Die Ursachen dieser unangenehmen Begleiterscheinung sind bis heute nicht geklärt. Ein gewisser Effekt kann durch die Einnahme von Vitamin B 6 erreicht werden. Stellt sich keine Besserung ein, empfehlen Wissenschaftler vom „American College of Obstetricians and Gynecologists“, Vitamin B 6 mit einem Antihistaminikum zu kombinieren. Alternative Mittel, beispielsweise Akupunktur und Ingwerpräparate haben sich dagegen als hilfreich bewährt. Sie punkten zudem mit dem Vorteil, dass keine Nebenwirkungen befürchtet werden müssen.

Welche Untersuchungen sind nötig und welche gefährlich?

 

Kaum haben sich die werdenden Eltern darauf eingestellt, dass sie Nachwuchs bekommen, läuft eine Maschinerie mit diversen vorgeschriebenen Untersuchungen und Tests an. Gefahren, von dem die künftigen Eltern zuvor nie gehört haben, sollen dadurch abgeklärt werden. Risiken, die schwangere Frauen tatsächlich beunruhigen dagegen sind Inhalt freiwilliger Tests und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Bei einigen dieser Tests lauern Risiken. Deshalb muss jedes Paar diese Entscheidung allein und eigenverantwortlich treffen.

Routine-Blutuntersuchungen sind sinnvoll, um festzustellen, ob die Schwangere mit den Erregern von Röteln oder Syphilis infiziert ist, welche den Verlauf der Schwangerschaft gravierend beeinflussen können. Um Hinweise auf eine eventuelle Anämie zu finden wird der Hämoglobinwert des Blutes der Schwangeren untersucht. Ab dem 6. Schwangerschaftsmonat wird dieser Test mehrmals durchgeführt. Bestandteil der ersten Blutuntersuchung ist weiterhin ein Antikörper-Suchtest. Er soll Aufschluss darüber geben, ob im Blut der Mutter Antikörper, welche den Embryo schädigen können, vorhanden sind.

Außer der Routine-Blutuntersuchung sind folgende Tests und Untersuchungen risikolos: turnusmäßige gynäkologische Untersuchungen, Standard-Untersuchungen mittels Ultraschall, HIV-Test, Test auf Schwangerschaftsdiabetes und Bluttest auf das Down-Syndrom.

Das Risiko einer Fehlgeburt erhöht sich bei folgenden Tests um Werte zwischen 1 und 2 Prozent: Nabelschnurpunktion, Amniozentese, Chorionbiopsie. Zusätzlich können Blutungen, auftreten. Ein HIV-Test ist an sich risikofrei, allerdings kann das Warten auf das Testergebnis die werdende Mutter enorm belasten.

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