So bekommen Sie nie wieder Sonnenbrand!

Vor allem hellhäutige Menschen leiden im Sommer immer wieder unter Sonnenbrand. Heutzutage weiß auch jeder, dass Sonnenbrände das Hautkrebsrisiko extrem steigern und für Falten sorgen. Und trotzdem möchten die meisten nicht darauf verzichten, mit den Freunden im Freibad oder am Strand ein Sonnenbad zu nehmen – doch wie können Sie sich effektiv vor der UV-Strahlung schützen?

Zunächst müssen Sie ihren Hauttyp und die damit verbundene Eigenschutzzeit (die Zeit, in der sich die Haut auch ohne zusätzlichen Sonnenschutz vor der UV-Strahlung schützen kann) kennen. Das ist wichtig, um den perfekten Sonnenschutz für Ihre Haut zu finden.
Denn es gibt nicht nur verschiedene Lichtschutzfaktoren, sondern auch sehr unterschiedliche Texturen bei Sonnenschutzprodukten.

Welche Produkte gibt es?

Es gibt neben der klassischen Sonnenmilch, die die Haut besonders gut pflegt und nicht sonderlich fettig ist, auch noch andere Produkte. So enthält z.B. eine Sonnencreme viel Fett, durch das die Wirkstoffe sehr gut gebunden sind. Somit bietet sie einen höheren Schutz als die Sonnenmilch. Sie ist allerdings durch den hohen Fettanteil nicht sonderlich für Menschen mit öliger Haut oder Akne geeignet. Eine Alternative für diese Personen ist das Sonnenschutzgel. Es enthält wenig Fett und ist deshalb auch für Sportler besonders geeignet.

Wer es schnell haben möchte, greift gern zum Sonnenspray. Es hat den klaren Vorteil, dass es sich gut auf der Haut verteilen lässt, schnell einzieht und keinen weißen Film hinterlässt. Allerdings besteht die Gefahr, nicht genug Produkt auf der Haut zu verteilen und so keinen genügenden Schutz zu erfahren.

 

Wie lange darf man sich in der Sonne aufhalten?

Wie lange Sie sich mit dem Sonnenschutz in der Sonne aufhalten können, hängt von Ihrer persönlichen Eigenschutzzeit und dem Lichtschutzfaktor Ihres Sonnenschutzproduktes ab.
Allgemein gilt, dass Sie Ihre Eigenschutzzeit (die normalerweise zwischen 10 und 30 Minuten liegt) mit dem angegebenen Lichtschutzfaktor des Produktes multiplizieren können, um die maximale Schutzzeit für Ihre Haut in Minuten zu errechnen. Allerdings sollten Sie besser nur 2/3 der errechneten Zeit in der Sonne verbringen, da meist ein Teil des Produktes durch Reibung oder Wasser verloren geht.

Wenn Sie sich im Wasser aufhalten, sollten Sie sowieso immer zu wasserfestem Sonnenschutz greifen, da jedes andere Produkt die Gefahr birgt, im Wasser vollkommen abgewaschen zu werden.

Sie können übrigens auch sehr gut als Erwachsener die Sonnenschutzprodukte für Kinder verwenden. Diese sind für empfindlichere Haut geeignet und weisen einen höheren Schutz auf.
Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht, deshalb sollten Sie die errechnete maximale Schutzzeit in keinem Fall überschreiten.

Allgemein können Sie im Sommer leichte lange Kleidung tragen und sich im Schatten aufhalten, um sich vor dem größten Teil der Sonnenstrahlen zu schützen.

Trotzdem sollten Sie morgens die Körperteile, die nicht durch Kleidung geschützt sind, mit dem Sonnenschutzprodukt Ihrer Wahl behandeln (dazu gehören vor allem Gesicht, Hals, Ohren, Hände und Füße).

Nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum Ihres Sonnenschutzproduktes lässt die optimale Wirkung nach; also sollten Sie entweder jedes Jahr ein neues Produkt kaufen oder die errechnete maximale Schutzzeit anpassen! Für die Personen, die nicht auf ihr tägliches Makeup verzichten wollen, gibt es übrigens auch Makeup-produkte mit Lichtschutzfaktor – einfach beim nächsten Kauf darauf achten!

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