Karies wird durch Zucker begünstigt

Gleichwohl Karies in vielen Familien vermehrt auftritt, ist die Erkrankung der Zähne nicht vererbbar. Das scheinen viele anzunehmen, wenn Mama, Kind und Enkelkind auf einmal an Karies im Mundraum leiden, aber so ist es nicht. Viel wichtiger ist, dass eine regelmäßige Mundhygiene zum Einsatz kommt. Morgens, mittags und abends schadet nicht und wer eine gute Mundspülung (Listerine für Erwachsene sowie Jugendliche) besitzt, der kann den Streptococcus-mutants Keimen den Kampf ansagen. Denn diese sind in Kombination mit Zucker für die Entstehung der ungeliebten Karies und den darauf folgenden Zahnarztbesuch verantwortlich. Schauen wir mal, was Karies ist und wodurch er entsteht, um möglicherweise jedem bei der Zahn- und Mundhygiene Tipps mit auf dem Weg geben zu können, damit die Entstehung verringert werden kann.

Karies und seine vielen Auslöser

Die Streptokokken Bakterien sind im Grunde die Hauptursache, wieso Karies überhaupt entsteht. Doch auch andere Keime in Kombination mit dem ungeliebten Zucker oder den bei Menschen so beliebten Zucker lösen Karies aus. Kohlenhydrate und Zucker werden von den Bakterien verarbeitet und Plaque genutzt, um sich so langsam zum Zahn vorzudringen. Karies beziehungsweise die Bakterien im Vorfeld entziehen den Zähnen ihren natürlichen und schützenden Zahnschmelz und sind dadurch in der Lage, die Zähne mit kleinen Löchern anzugreifen. Auch Nuckelflaschen und Schnuller sind gerade bei kleinen Kindern und Babys ein Grund, wieso es immer wieder zu Karies Erkrankungen beim Nachwuchs an den Milchzähnen kommt. Die Bakterien sind ausgesprochen aktiv und greifen im Mundraum sofort zu allem, was sie nutzen und verwerten können, um Löcher, Rillen und Vertiefungen in den Zähnen zu hinterlassen.

Die Karies Diagnose und vorausgegangenen Symptome

Für den Dentalmediziner ist sofort klar, ob es sich um Karies handelt. Die Symptome wie weißliche oder bräunliche Flecken an den Zähnen sind meist deutlich sichtbar. Zumal viele Patienten im Vorfeld davon berichten, dass sie besonders empfindlich auf heiße Speisen oder Kaltspeisen reagieren. Wenn das Zahnbein selber betroffen ist, dazu müssen die Bakterien sich durch den Zahnschmelz arbeiten, treten auch Zahnbeschwerden in Form von Schmerzen auf. Ein Zahnarztbesuch sind bei den Symptomen in jedem Fall zu empfehlen und dieser erkennt natürlich sofort, dass es sich um den unliebsamen Karies handelt, welchen wir alle nur schnell los werden wollen.

Die Kariesbehandlung

In den meisten Fällen ist bei der Karies die „Bohrung“ erforderlich. Dazu entfernt der Zahnarzt mithilfe des Bohrers die entsprechenden Stellen und füllt diese mit Kunststofffüllungen wieder auf, damit die Zähne weder offen liegen und als Bakterien Anziehungspunkt dienlich sind noch Beschwerden hervorrufen. Diese Prozedur dauert in der Regel weniger als 30 Minuten mit Betäubung und die ersten Stunden nach der Füllung sollten nicht getrunken und gegessen werden, um auch in Bezug auf die Betäubung das Verletzungsrisiko zu verringern. Nach dieser Behandlung können die Zähne wieder ausgiebig und ohne Karies genutzt werden.

Karies ist nicht schön anzuschauen und kann die Zähne in schnellen Abläufen befallen. Deswegen ist die Behandlung umso wichtiger und auch hochwertige Mundspülungen wie Listerine können die Bakterien zu 97 Prozent abtöten, um nach der täglichen Mundhygiene erfolgreich dem Karies den Kampf anzusagen. Zu aller Not bleibt nur der Gang zum Zahnarzt, um Karies erfolgreich behandeln zu lassen.

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