Diabetes die Volkskrankheit, die auch als Zuckerkrankheit bekannt ist

Was ist Diabetes?

Die Stoffwechselerkrankung Diabetes ist die Krankheit, die am häufigsten verbreitet ist. Die WHO teilte in diesem Zuge mit, dass ca. 350 Mio. Personen von ihr betroffen sind. In der Bundesrepublik Deutschland leiden ca. 6 Mio. Menschen an ihr, wobei die Dunkelziffer deutlich höher liegt. In der Umgangssprache ist Diabetes auch unter der Bezeichnung Zuckerkrankheit bekannt. Der lateinische Fachbegriff ist Diabetes mellitus. Es liegt als Grundlage dieser Erkrankung ein gestörter Stoffwechsel beim Patienten vor, der einen erhöhten Blutzuckerspiegel nach sich zieht. Der Krankheitsverlauf ist meistens schleichend und verursacht beim Betroffenen auch zunächst keine oder nur kaum direkte Beeinträchtigungen.

Weshalb wird die Erkrankung auch Zuckerkrankheit genannt?

Diese Bezeichnung ist darauf zurückzuführen, dass der Betroffene in seinem Urin Zucker ausscheidet. Der Urin würde in diesem Zuge im Übrigen süßlich schmecken, wenn man ihn kosten würde. In früheren medizinischen Epochen nutzten Ärzte dieses Vorgehen tatsächlich, aus Mangel an anderen Diagnostikmethoden, um eine Zuckererkrankung zu diagnostizieren. Als medizinischer Fachausdruck für diese Erkrankung gilt jedoch die Bezeichnung Diabetes mellitus. Die Krankheit wird in zwei unterschiedliche Arten untergliedert. Es wird zwischen dem Diabetes-Typ-1 und dem Diabetes-Typ-2 unterschieden. Nachfolgend erfolgt eine Unterscheidung der Diabetestypen.

Was versteht man genau unter dem Typ-2-Diabetes?

Der Typ-2-Diabetes kommt bei der Menschheit am häufigsten vor. Hier reagieren die Körperzellen zunehmend unempfindlicher auf das Insulin-Hormon. Das Hormon soll die Glukose-aufnahme- aus der entsprechenden Blutbahn in die Zellen hinein fördern. Der Zucker würde an dieser Stelle zur Energiegewinnung dienen. Die Zellen reagieren jedoch zunehmend unempfindlicher, aufgrund dessen steigt der menschliche Blutzuckerspiegel. Die Medizin identifizierte eine Reihe von Risikofaktoren, wie die genetische Veranlagung, Bewegungsmangel oder Übergewicht. Waren früher eher ältere Menschen von dem Typ-2-Diabetis betroffen, so erkranken heutzutage auch zunehmend jüngere Menschen an der Krankheit.

Was versteht man genau unter dem Typ-1-Diabetes?

Der Typ-1 Diabetes ist eine diagnostizierte Autoimmunerkrankung. Hierbei zerstört das eigene Immunsystem Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Diese sind ursprünglich für die Herstellung des Insulins verantwortlich. Im Körper entsteht in diesem Rahmen nun ein Insulinmangel. Um hier eine adäquate Behandlung vorzunehmen, müssen die Betroffenen in diesem Falle Insulin spritzen.

Symptome, die auf eine Zuckererkrankung hindeuten können sind:

– Häufiges Wasserlassen, kann auf eine Erkrankung hinweisen. Der Körper hält sich selbst dazu an, dass er versucht den überschüssigen Zucker im Urin auszuscheiden. Das häufige Wasserlassen geht hierbei mit einher. Betroffene leiden in diesem Zusammenhang oftmals zu einem wesentlich erhöhten Harndrang.
– Starke Durstgefühle sorgen dafür, dass der Betroffene öfter Wasser lassen muss. Ein erhöhtes Durstgefühl kann in diesem Kontext ein Anzeichen für Diabetes sein.
– Trockene oder juckende Haut ist ebenso ein Indikator für Diabetes. Die trockene Haut entsteht in diesem Rahmen ebenso durch die erhöhte Menge an Wasserausscheidung. Denn ein Großteil an Flüssigkeit geht hier über den Urin verloren.


– Müdigkeit kann auch ein entsprechender Indikator in diesem Bereich sein. Die Betroffenen fühlen sich oftmals schlapp und müde.
– Gewichtsverlust kann durchaus mit Diabetes einhergehen.
– Die Wundheilung verläuft erfahrungsgemäß schlechter bei den Betroffenen. Das Immunsystem von Diabetikern ist im Regelfall schlechter. Aufgrund des allgemeinen Gesundheitszustandes ist die Durchblutung der Erkrankten meist negativ beeinflusst. Bestehende Wunden verheilen aufgrund dessen oftmals langsamer.
– Betroffene weisen deshalb eine erhöhte Anfälligkeit für jegliche Infektion auf. Auffällig ist hierbei, dass Diabetiker oftmals an Harnwegsinfektionen leiden sowie Fußpilz oder auch Parodontitis.
– Der Atem der Betroffene riecht oft nach Aceton.

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